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Zürcher Kantonalbank entscheidet sich für EBICS

Die Zürcher Kantonalbank hat sich für ihren elektronischen Zahlungsverkehr für eine besonders stabile und multibankfähige Software entschieden. Die größte Schweizer Kantonalbank bietet ihren Firmenkunden zukünftig den internetbasierten Electronic-Banking-Standard EBICS an, den die Schweizer Kreditinstitute als multibankfähigen Standard vereinbart haben. In einer Ausschreibung konnte sich die PPI AG mit dem Electronic-Banking-System TRAVIC-Corporate gegen zahlreiche Wettbewerber durchsetzen.

Nach der Entscheidung der Schweizer Kreditwirtschaft für den besonders sicheren Electronic Banking Internet Communication Standard (EBICS) tritt die Schweiz der europäischen EBICS-Gesellschaft bei, um sich gemeinsam mit Deutschland und Frankreich an dessen Weiterentwicklung zu beteiligen. Derzeit setzt sich EBICS als Zahlungsverkehrsstandard im Firmenkundensegment auch an anderen europäischen Finanzplätzen durch.

Das EBICS-Protokoll wird von Unternehmen als integraler Bestandteil ihrer Zahlungssysteme benutzt, um den elektronischen Zahlungsverkehr abzuwickeln. Typische Transaktionen sind das Erteilen von Zahlungsaufträgen oder das Beziehen von Kontoauszügen, Statusreports und Zahlungsavis. Für die Freigaben lassen sich elektronische Unterschriften verwenden. Als hoch verfügbarer und kostengünstiger Standard kann EBICS auch sehr grosse Datenvolumen sicher und schnell bewältigen.

Für Firmen hat das Verfahren den Vorteil, dass europaweit immer mehr Banken EBICS anbieten, das sich mittlerweile nebst dem einheitlichen europäischen Zahlungsformat SEPA als kongruentes Übertragungsprotokoll durchsetzt.

Bereits Anfang 2014 hatte sich die Luzerner Kantonalbank für TRAVIC-Corporate von PPI entschieden. Weitere Schweizer Großbanken interessieren sich verstärkt für das System des Marktführers für EBICS-Lösungen. Die Zürcher Kantonalbank nutzt das neue Übertragungsprotokoll der PPI AG auf Basis von TRAVIC-Corporate. „Wir arbeiten eng mit der Bank zusammen und sorgen so für eine maßgeschneiderte Integration in die bestehenden Banksysteme“, sagt Michael Lembcke, Produktmanager bei PPI und zuständig für das Integrationsprojekt der Zürcher Kantonalbank und RECON.

„Die Zürcher Kantonalbank wird das System direkt an die zentrale Benutzerverwaltung anbinden, was den Administrationsaufwand reduziert und die Sicherheit der Gesamtsystemlandschaft erhöht“, so Carsten Miehling, Geschäftsleiter bei RECON, dem Vertriebspartner der PPI AG in der Schweiz.

Michael Lembcke